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Suchbegriff: Mara Bernath

Gold hat mit einem erstmaligen Überschreiten der Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze einen historischen Meilenstein erreicht und setzt seinen starken Aufwärtstrend mit einem Plus von 64 % im Jahr 2025 fort. Auch Silber erreichte mit einem Anstieg von 52 % im Januar ein Rekordhoch von 110,11 US-Dollar pro Unze. Der Anstieg wird durch die Nachfrage der Zentralbanken, die geldpolitische Lockerung in den USA, den Vertrauensverlust in den US-Dollar und das starke Interesse der Anleger angetrieben. Professionelle Anleger behalten ihre optimistischen Positionen bei, wobei Long-Positionen die Short-Positionen deutlich überwiegen. Die Nachfrage aus China und der industrielle Bedarf stützen die Silberpreise trotz ETF-Abflüssen besonders stark.
Der Artikel befasst sich mit den eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Europa, nachdem die USA Interesse am Erwerb Grönlands bekundet und acht europäischen Ländern mit Strafzöllen gedroht hatten. Die EU erwägt, als Reaktion auf diese ihrer Meinung nach provokative Haltung der USA ihr Anti-Coercion Instrument einzusetzen. Die Situation hat in Grönland zu Protesten geführt, wo Schilder mit der Aufschrift „Grönland ist nicht zu verkaufen“ zu sehen sind. Wirtschaftliche Analysen deuten darauf hin, dass solche Zölle in erster Linie den Verbrauchern im Land schaden, das sie einführt.
Die Goldpreise haben sowohl in US-Dollar als auch in Schweizer Franken Rekordhöhen erreicht, angetrieben durch neue US-Zölle auf europäische Länder, die die Unabhängigkeit Grönlands unterstützen. Der Edelmetallmarkt profitiert von der geopolitischen Unsicherheit: Gold legte im letzten Jahr um 64 % und seit Jahresbeginn um 8 % zu, während Silber um 30 % gestiegen ist. Schweizer Anleger zahlen trotz des Status des Schweizer Frankens als sichere Währung einen Rekordpreis von 120.000 Franken pro Kilogramm Gold.
Der Artikel untersucht die wichtigsten Triebkräfte des globalen Handels im Jahr 2026 und beleuchtet dabei insbesondere den anhaltenden Zollkrieg, Streitigkeiten um die Besteuerung digitaler Unternehmen und den Kampf um Ressourcen. Trotz der anhaltenden Strafzölle der USA und der Handelsspannungen geht die WTO davon aus, dass der globale Handel weiter wachsen wird, wenn auch langsamer, wobei Europa und Asien weiterhin die wichtigsten Motoren des globalen Handelsvolumens bleiben werden.
Edelmetalle setzen ihre Rally fort, wobei Gold 4.620 USD/Unze und Silber 85,69 USD/Unze erreicht, angetrieben durch die Marktunsicherheit aufgrund der Klage von Trump gegen Fed-Chef Powell. Die Rohstoffhändler Vitol und Trafigura sicherten sich einen 2-Milliarden-Dollar-Deal für den Export von venezolanischem Öl, während die Ölpreise stabil blieben, mit Brent bei 63,06 USD und WTI bei 58,78 USD.
Der Rohstoffexperte Ole S. Hansen von Saxo argumentiert, dass der Anstieg des Goldpreises um 53 % im Jahr 2025 keine Blase ist, und führt mehrere nachhaltige Faktoren an. Er prognostiziert, dass Gold im nächsten Jahr die Marke von 5.000 $ pro Unze erreichen könnte, und erörtert die Frage, wann die Spannungen auf den Ölmärkten zurückkehren könnten, wobei er einräumt, dass der rasche Preisanstieg selbst Experten überrascht hat.
Der Goldpreis fiel um 2,6 % auf $ 4.005/Unze, da die Aussichten auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China die Nachfrage nach sicheren Häfen verringerten, während die Ölpreise aufgrund der Sanktionen gegen russisches Öl stark blieben. Das potenzielle Handelsabkommen, das auf dem APEC-Gipfel in Südkorea bekannt gegeben werden soll, treibt die Marktbewegungen an, wobei die Aktien zulegen und der Goldpreis fällt, obwohl Analysten den Goldrückgang eher als gesunde Konsolidierung denn als fundamentale Korrektur betrachten.

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